Der Bundesbürger zahlt im
Schnitt jährlich über 80 Euro für sein Girokonto.
Nach Ansicht der Stiftung Warentest
zuviel. Nach einer Untersuchung der Verbraucherschützer
zum Thema Kontoführungsgebühren, sollte jeder, der mehr
als 60 Euro zahlt, das Kreditinstitut wechseln.
Für das kostenlose Girokonto verlangen allerdings
viele Banken einen regelmäßigen Geldeingang auf dem Girokonto
und/oder ein permanentes Guthaben bestimmter Höhe.
Um das optimale Girokonto für seine individuellen Bedürfnisse
zu finden, rät die Stiftung Warentest, sich die Kontobewegungen der
letzten drei Monate genau anzusehen. Wer regelmäßig seinen Dispositionsrahmen
ausnutzt, sollte insbesondere auf einen
kostengünstigen Zinssatz für den Dispokredit
achten.
Das kostenlose Girokonto ist häufig an Bedingungen geknüpft,
wie
- Kontoauszüge selbst ausdrucken,
- Überweisungen und Aufträge am Bankterminal oder
- am eigenen Computer selbst
erledigen, bzw.
- die Bankgeschäfte telefonisch erledigen
Achtung Kostenfalle:
Nicht nur die Banken, die ein kostenloses Girokonto anbieten, sondern fast
alle Banken lassen es sich teuer bezahlen, wenn der Kunde
an Geldautomaten fremder Institute Bargeld
abhebt. Einige Banken verlangen mindestens
7,50 Euro pro Abhebung!!! Bankkunden
sollten daher unbedingt bei der Auswahl des Girokontos auf die Anzahl der
bankeigenen und kooperierenden Geldautomaten achten.
Gute Banken verfügen über
ein Geldautomatennetz von 20.000 Automaten und mehr.
Kostenloses Girokonto - FINANZtest hat
in der Ausgabe 07/2004 die Kontoangebote von 61 Banken
und Sparkassen untersucht und sagt, wo es das meiste Konto fürs Geld gibt,
welche Bedingungen einzuhalten sind und wie viel Service drin ist. |